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Musikalischer Doppelagent

13. November 2010

© jamesblunt.de, Warner Music Group Central EuropeSeit einer Woche ist es soweit. Jetzt ist da, worauf wir alle…äh…»gewartet« haben. Oder so. Nämlich das neue Album von Blunt, James Blunt.

Viele werden sich schon gefragt haben, wo James Blunt so lange war und was er gemacht hat – das Lauschsofa ist durch glückliche Zufälle auf geheime Unterlagen der GEMA gestoßen (Quellen dürfen wir leider nicht nennen). Uns wurden diese Dokumente am Donnerstag gegen 11:11 Uhr zugespielt und wir glauben, wir sind da was ganz Großem auf der Spur. Denn James Blunt liegt nicht etwa auf der faulen Haut – nein, er war sogar regelmäßig im deutschen Fernsehen zu besichtigen!

Denn wenn er mal keine Platten macht oder das Formatradio verstopft, dann setzt er sich seinen blonden Helm aus alten Söldnerzeiten auf und frönt unter dem Pseudonym »Maxi Arland« seiner heimlichen Leidenschaft: dem deutschen Schlager und der volkstümlichen Musik. Mehrmals im Jahr moderierte unter diesem Pseudonym im Ersten Deutschen Fernsehen so erfolgreiche Sendungen wie »Melodien der Schmer…äh…Herzen« oder den beliebten »Mutanten…äh…Musikantendampfer«.

Dass wir das nicht schon viel früher bemerkt haben – denn im Grunde bedient die »singende Rosamunde Pilcher« (wie Thomas M. Stein einst so treffend sagte) damit ja eigentlich fast dasselbe Publikum…

Hier der Beweis:

Auf Dauer hält man es an Bord der Heulboje in tristem Grau nicht aus – also geht's zum Ausgleich ab auf den sonnigen Dampfer (Bild links © jamesblunt.de/Warner Music Group Central Europe – Bild rechts © maxiarland.de/milian media GmbH)

Ein weiterer Coup von Blunt, James Blunt ist den inoffiziellen Quellen nach der sogenannte »Chartfart«. Man will versuchen, mit aktuellen Singleauskopplungen möglichst nah an Hits der letzten 8 Wochen zu bleiben, um eine ähnliche Chartplatzierung zu erreichen. Ohne dass es das Publikum bemerkt. Derzeit befindet sich das Projekt in der Testphase mit »Stay the Night« und »Hey Soul Sister« von Train ;-)

Photo Header © jamesblunt.de/Warner Music Group Central Europe

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One Comment leave one →
  1. 15. November 2010 10:18

    Haha. James Blunt macht mich, je nach vorherrschender Stimmungs- und Wetterlage entweder schlimm depressiv oder ausgesprochen aggressiv. Was wiederum sehr schön zu Schlager- und Volksmusiksendungen im Fernsehen passt. Da schließt sich der Kreis.

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