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Das Fest der Hiebe…äh…Liebe…oder so…

7. Dezember 2009

Bis jetzt bin ich ihm noch entgangen, dem Song mit dem »herrlich« schlecht programmierten Drumsynthesizer, der uns alljährlich in diesen Tagen beschert wird und dessen Namen ich nicht auszuschreiben wage – man soll das Unglück ja nicht herbeireden…

Und neben dem bereits (nicht) erwähnten Lied gibt es auch noch andere »übliche Verdächtige«, latürnich. Hach ja, wir warten auf’s Christkind. Es weihnachtet so langsam an allen Ecken und Enden – und langsam auch so stark, daß es einem schon ganz warm um’s Herz werden kann. Oder schlecht. Je nachdem.

The Hives and Cyndi Lauper – »A Chrismas Duel« © thehivesbroadcastingservice.com

Denn manchmal kann einem der Zuckerguß schon zuviel werden, der überall generös noch drübergekippt wird. Und bevor Weihnachten überhaupt wirklich da ist, geht es einem schon fast wieder auf die Nerven.

Oder es ist einem aus welchen Gründen auch immer so gar nicht weihnachtlich zumute – und das ganze »Fest der Liebe«-Gedöns geht einem nur gewaltig auf den Keks…äh…Spekulatius. Zimtstern. Und wenn man da allerorten nur von glücklichen Gesichtern umgeben ist, dann steht einem der Sinn schon mal nach was anderem als den üblichen Weihnachtsbaumsoundtracks über heimelige Glückseligkeit.

Auch in solch einem Zustand hat man aber ein Recht auf angemessene musikalische Untermalung! Und so begab es sich also im Jahre des Herrn 2009, daß The Hives sich zusammen mit der wundervollen Cyndi Lauper aufmachten, der Welt ein Weihnachtslied der…äh…alternativen Art zu schenken. Da Weihnachten nicht nur als das »Fest der Liebe«, sondern auch (zwar vielleicht nicht als das »Fest der Hiebe«, aber doch) als Fest der Streitereien und Auseinandersetzungen bekannt ist, trägt die beschwingte Weise den bezeichnenden Titel »A Christmas Duel«: das Jahr ist zu Ende, jetzt wird abgerechnet!

Ich persönlich hoffe ja, daß das kommende Weihnachtsfest eher Anlaß sein wird, daß sich gewisse Dinge vielleicht endlich wieder regeln und lösen (liebes Christkind, bitte denk‘ an mich…), aber dennoch: Für alle Schwarzhumoristen, Zyniker, Desillusionierten, Freunde des Alternativen sowie alle anderen, die böse Texte unter gar schönen Klängen lieben, ist dieser Weihnachtssong jedenfalls meine unbedingte Empfehlung!

Wer sowieso durch fragwürdige Bartmode besticht, darf ruhig auch mal Weihnachtsmann spielen! ©2007 Andy Earl/Universal Music Group

Also kein Fall von »och nöö, nich‘ noch ’ne Weihnachtsplatte«, sondern eher von »Hingehen! Runterziehen!«. Wieso uns dieses frühe Weihnachtsgeschenk gerade von einem australischen Indie-Label präsentiert wird, entzieht sich meiner Kenntnis, ist mir aber auch egal. Geschenkter Gaul, Barsch und so. Auf jeden Fall heißt es »schnell sein«, denn der Gratis-Download gilt nur eine Woche!

Ob sich der Download lohnt? Hach, was soll ich sagen? Es ist Cyndi Lauper! Da bin ich bekanntlich alles andere als objektiv ;-)

Hier geht’s zum kostenlosen Download von »A Christmas Duel«

Und hier kann man es vorhören, falls einem Cyndi Lauper oder The Hives als Argument nicht genügen. Die Lyrics stehen auch dabei:

Bild Header ©Cyndi Lauper Official Website

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